Als im Jannuar 2008 unser Hund nach schwerer Krankheit starb, waren wir erst sehr traurig und wollten kein neues Tier mehr. Da wir beide voll arbeiten,müßte der neue Hund auch mit zur Arbeit, wie unsere alte Hündin und wir waren uns nicht sicher, ob das  so gut funktionieren würde.

 

Bis zu unseren Urlaub im Oktober des selben Jahres. Mit dem Wohnmobil fuhren wir nach Italien (wie meistens). In Grosseto lernten wir dann eine Frau kennen, die sich schon lange mit dem Tierschutz beschäftigt und tatkräftig hilft wo es nur geht. Sie zeigte uns ein restlos überfülltes Tierheim wo ca. 600 Tiere "leben".

Über die grauenhaften Zustände waren wir so entsetzt, dass wir unsere Zweifel was einen neuen Hund betrifft, beiseite wischten. Wir entschieden uns für eine kleine Mischlingshündin, ihr wollten wir ein neues Zuhause geben.

Wir gaben ihr den Namen Vita.

 

Wir beendeten unseren Urlaub vorzeitig um Vita soviel Eingewöhnungszeit wie möglich zu geben, bevor der Alltag beginnt. Leider kam alles ganz anders als gewollt.

Ein Kollege wollte keinen Hund mehr im Büro und setzte es auch durch, ohne das der Hund auch nur eine Chance bekommen hatte.

Wir hatten ein großes Problem!

 

In unserer Not sprachen wir auch mit unseren Nachbarn, ob sie eine Lösung wüssten. Das sie gleich begeistert waren von der kleinen Hündin, haben sie sich sofort entschieden, ihr ein neues Zuhause zu geben. 

So hat alles doch noch zu einen guten Ende geführt. Vita geht es super und aus unseren Nachbarn sind wertvolle Freunde geworden.

 

Der Anblick von der Not der Tiere hat uns aber seit dem nicht mehr losgelassen, daher haben wir uns entschlossen soviel wie möglich zu helfen wo immer es möglich ist.